25. Juli 2010 | 10:44 | Panorama | Ein Kommentar

Trauerarbeit

Tragisch, was sich in Duisburg bei der Loveparade zugetragen hat. Und tragisch auch, wie manche Medien mit diesem Ereignis umgegangen sind – man denke nur an Fotos und Videos von Leichen, die die Runde machten und dabei wenig Rücksicht auf Angehörige der Opfer nahmen. Wirklich vorbildlich war allerdings die Arbeit des WDR, insbesondere von Thomas Bug und Catherine Vogel, die eigentlich vor Ort waren, um von einer großen Party zu berichten.

Den richtigen Ton zu treffen, erscheint angesichts des tödlichen Dramas in Verbindung mit der weiterlaufenden Feier überaus schwer. Es ist den WDR-Moderatoren trotzdem gelungen.

Ein Kommentar

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Marcel

25. Juli 2010 um 13:52

Absolut, die Leistung vom WDR war sehr gelungen. Ich will mir gar nicht vorstellen, was gewesen wäre, wenn wie sonst RTL II und VIVA übertragen hätten. Gegen 19.30 Uhr war es bei RTL II noch nicht einmal ein Thema in der Vorschau auf die RTL II News…

Bug und Vogel haben das wirklich gut gehandled. Respekt aber auch an die 1LIVE-Leute wie Sabine Heinrich und Mike Litt, die ja nun wirklich keine Info-Leute sind und ja auch von jetzt auf gleich von Party-Begleitung auf Krisen-Reporter umswitchen mussten.

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